… wie lieblich es schallt

Grauer November, Kälte, Virus. Die Menschen verbringen viel Zeit zu Hause. Der Sorge, dass die häusliche Gewalt zunimmt, stelle ich ganz flapsig den Gedanken entgegen, dass auch häusliche Gewalt zwischen Nachbarn entflammen könnte. Ein melodieloses, lautes Wummern, stundenlang, aus der Wohnung unter mir, kann schon mal Gewaltphantasien auslösen. Manche Menschen erinnern sich derzeit an längst... Weiterlesen →

Beim Fleischer

In Rock und Stiefeln betrete ich den Metzgerladen meines Vertrauens. „Ich hätte gerne zwei Hühnerbeine“, sage ich freundlich. Der Metzger schaut einige Sekunden prüfend an mir herab: „Die hamse doch schon.“ Ich nehme das mal als Kompliment und bestelle trotzdem die zusätzlichen 2 Beine. Nirgendwo kauft sich's so schön ein wie im Wedding .

Gedanken in Wilmersdorf

Wilmersdorf. Ein Blick auf das Angebot der Geschäftsstraßen und in die Auslagen der Läden macht die Kenntnis präziser demographischer Zahlen unnötig. Optiker, diverse Sanitätshäuser, Hörgeräteakustiker und Konditoreien sprechen für sich: Senioren weit und breit. Hier laufen sie massenweise herum. Beige in allen Nuancen, vom Mantel bis zum Bequemschuh für hammerzehgeplagte Füße. Komisch nur, dass in... Weiterlesen →

Gedanken am Waschtag

Nun habe ich es 10 Tage ausgehalten. Heute ist der Wäscheberg so groß, dass ich mich abends auf den Weg machen muss, um ihn in den Waschsalon zu tragen. Die defekte Waschmaschine macht mir sehr zu schaffen. Der Gedanke, meine Wäsche im Waschsalon zu waschen, ruft Ekel hervor; ich bin eben verwöhnt. Versuche das abzustellen.... Weiterlesen →

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